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Boque auf Croque
hat sich in den 5 Jahren, die es in Berlin veranstaltet wurde schnell zu einer weithin bekannten Institution entwickelt, bei der Gäste wie Tom Schilling und Loretta Stern ebenso ein- und ausgingen, wie ein legeres Publikum aus dem weit verzweigten MeltingPot der Berliner Hauptstadt.

Nicht nur Gourmets und Gourmands war Boque auf Croque eine willkommene Abwechslung zu dem reichen Angebot klassischer Berliner Gastronomie.
Boque auf Croque war eine Plattform, die sich um die gute Küche drehte, die aber nichts mit einem Restaurant im klassischen Sinne mehr zu tun hatte. Vielmehr ging es um den gesellschaftlichen Faktor und um das Netzwerk /die Kontakte, die man jeden Abend wieder schließen konnte /den Austausch und die Kommunikation. Die Gäste waren nicht nur der Mittelpunkt jeder Boque auf Croque Veranstaltung sie hatten auch selbst die Gestaltung und Weiterentwicklung der ganzen Struktur in der Hand. Es lag in ihrer Verantwortung, durch die bewusste Auswahl Ihrer Partner, die sie mitbrachten, den einzigartigen Charakter von Boque auf Croque zu bewahren.

Dadurch dass Boque auf Croque sich nur “von Mund zu Mund” propagierte, hatte es denTouch des Besonderen, war ein Mythos, an dem man teilhaben wollte.

Zitty, Berliner Stadtmagazin, 2005

Soll man sich den anderen Gästen vorstellen? Ganz formell?
Schließlich sitzt man nicht anonym in irgendeinem Restaurant. Aber auch nicht bei Freunden Zuhause, bei einem privaten Essen. Was hier veranstaltet wird liegt irgendwo dazwischen. Einige Köche veranstalten hier einmal die Woche eine Soiree und bieten ihren Gästen ein Drei-Gänge-Menue an. Das erste mal haben sie Freunde eingeladen, die andere eingeladen haben, die wiederum andere eingeladen haben. “Oft – sagt die Veranstalterin – kennen wir unsere Gäste selber nicht”, obwohl man mittlerweile viele kennt, denn wieder kommen sie alle. Die Räume sind chick. Gelbe Blumen und weiße Tischdecken erinnern an ein Feinschmeckerrestaurant. Der Mantel wird einem abgenommen, ein Aperitiv gereicht. Bei manchen Gästen ist trotz der Abendgarderobe der elegante Turnschuhträger zu erkennen. Etikette wird hier kultiviert.

Es sei trés, trés, trés gewesen schwärmt jemand im ausliegenden Gästebuch, dem vor lauter Begeisterung kein passendes Adjektiv eingefallen ist.